17. März 2017

Wir haben endlich noch einmal Photos von den Mädels gemacht!

Deja Vu von der Wolfsaap (4) und ihre Mutter Koko vom Kaltenborner Wäldchen (8,5)

Deja Vu

Deja Vu kann so schön genervt schauen ; )

Unsere Seniorin Koko

Deja Vu und Mama Koko

Jetzt sieht Deja Vu richtig erwachsen aus

1. Juli 2017

Es gibt schöne Neuigkeiten von der Wolfsaap!

Unser Rudel hat Verstärkung bekommen:

Siena vom Schmiedegärtchen

Vater ist Jean Valjean Della Torre Gentile

Mutter ist Rioja Van't Rijkenspark

übrigens wird Siena ausgesprochen wie die italienische Stadt Siena, immerhin ist die Kleine ja eine halbe Italienerin : ))

Juni 2017

Aus aktuellem Anlass möchte ich hier meine Erfahrungen mit Magendrehungen aufschreiben. Ich hoffe, dass dadurch der eine oder andere Hund gerettet werden kann. Vor wenigen Tagen hatte unsere Hündin Koko (8 Jahre und 9 Monate alt) abends eine Magendrehung. Woran ich dass erkannt habe? Sie fing an zu schmatzen, erst ab und zu, dann permanent. Gleichzeitig wurde sie immer unruhiger. Wusste nicht mehr so recht, wo und wie sie sich hinlegen sollte. Dabei zog sie mehr und mehr den Rücken hoch - oder den Bauch ein - kommt aufs selbe raus. Das ganze dauerte nicht mehr als 15 min. Ich fühlte den Bauch ab, er war gespannt, aber noch nicht fühlbar vergrößert. Dann versuchte Koko zweimal kurz hintereinander zu erbrechen, ohne Erfolg (obwohl sie ca. 1 Stunde vorher ihr Futter bekommen hat). Zu diesem Zeitpunkt wurde aus einem Verdacht für mich Gewissheit, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Wir waren 5 min später auf dem Weg in die nächste Tierklinik, leider ca. 35 min entfernt, trotz rasanter Fahrt. In der Klinik war der Bauch bereits deutlich geschwollen und das als erstes angefertigte Röntgenbild bestätigte meine Vermutung: Magendrehung. Sie wurde dann gleich operiert und dank der schnellen Reaktion waren Magen und Milz noch völlig in Ordnung. Sie hatte dennoch am ersten Tag nach der OP leichte Herzrythmusstörungen, eine gefährliche Folge der Magendrehung, wegen der unbedingt zum Bleiben in der Klinik zu raten ist. Dort werden sie ständig überwacht und mit Medikamenten und Infusionen stabilisiert. Viele Hunde, die die OP überstanden haben, sterben in den ersten zwei Tagen an Herz- oder Kreislaufversagen.


Koko ist jetzt wieder zu Hause und es geht ihr schon wieder recht gut.
Das war die vierte Magendrehung, die ich miterleben musste. Drei mal konnte der Hund gerettet werden, nur unsere Aune starb im Alter von 12,5 Jahren an ihrer zweiten Magendrehung. Sie war altersbedingt nicht mehr stark genug, das zu verkraften.
Aunes Mutter Sam (Esmeralda vom Wortbach) hatte im Alter von 6 Jahren eine Magendrehung. Bei ihr vermuten wir, dass eine wenige Stunden voran gegangene Stoßwellentherapie an ihrer verkalkten Bizepssehne sie zu sehr gestresst hat. Aune dagegen hatte die Angewohnheit, sich eigesammelte Distelsamen selbst aus dem Fell zu zupfen. Dabei blieben die wohl mit ihren Wiederhaken im Hals hängen und sie schluckte Luft in sich hinein. Daraus entwickelte sich in kürzester Zeit die Magendrehung. Gefressen hatte sie ca. 5 Stunden vorher nichts mehr. Es muss also nicht zwingend von der Fütterung kommen.

BITTE ZÖGERT DESHALB KEINE MINUTE, WENN IHR ANZEICHEN FÜR EINE MAGENDREHUNG BEI EUREM HUND SEHT. LIEBER EINMAL UMSONST ZUR KLINIK FAHREN, ALS ZU SPÄT ANKOMMEN. NICHT ZÖGERN!!!!!!!! UND DENKEN ERST MAL ABWARTEN, VIELLEICHT IST ES MORGEN JA BESSER!

Ich wünsche euch allen, dass es eure Hunde nicht trifft, und wenn doch, dass ihr schnell genug seid und alles gut geht! Es gehört auch eine gehörige Portion Glück dazu.

Noch einen Tipp: Ich habe beim Urlaubsantritt die Kontaktdaten der nächstgelegenen Tierklinik gespeichert, so konnte ich es trotz meiner Panik schnell finden. Es passierte natürlich ausgerechnet im Urlaub.

Koko, 8 Jahre und 9 Monate alt

26.09.2017

Unser Öhmchen Koko wird heute 9 Jahre alt! Und heute ist es ein ganz besonderer Geburtstag, denn vor einer Woche noch mussten wir um sie bangen. Koko hatte nach ihrer Magendrehung Vorhofflimmern bekommen. Ein Versuch vor mehreren Wochen, es mit Medikamenten wieder in Trab zu bringen, ging leider schief. Deshalb musste sie 8 Tage in die Klinik in Gießen, wo man ihr Herz stoppte und neu startete. Da das Herz dabei auch ganz Versagen kann, haben wir lange um sie gezittert. Nach dem zweiten Versuch ist sie im Sinusrhythmus geblieben und jetzt seid einer Woche stabil. Die nächsten drei Wochen sind noch kritisch, aber das schlimmste hat sie geschafft. Sie ist noch müde und schlapp, aber seid heute wieder zu Hause. Richtig feiern werden wir, wenn sie wieder munterer ist. Für heute gabs ein dickes Stück Fleischwurst. Einen besonderen Dank an alle Freunde, die uns mit guten Gedanken und Worten den Rücken und die Nerven gestärkt haben!!!! Ihr seid einfach wunderbar

15. November 2017

Wir haben den ersten Schnee für neue Photos genutzt.

Die Mädels hatten viel Spaß!

Viel Spaß beim Anschauen!